Titelbild: O. Bader

Familien-Radtour

Unsere Familien-Radtour startet am S+U-Bahnhof Wuhletal. Ihr überquert zunächst die Altentreptower Straße, dann geht es am linken Ufer der Wuhle entlang durch den Wuhlgarten. Schon Lust auf ein leckeres Softeis oder knusprige Pommes? Dann sucht das Hexenhaus! Es liegt versteckt hinter der Marzahner Augenklinik.

Vorbei an Streichelzoo und Kleingartenkolonie Wuhlgarten biegt ihr vom Wuhletalwanderweg in den nächsten Weg nach rechts ab. In den Wuhletalauen laden urige Bäume zu einer Kletterpartie ein. Die kleine Brücke ist vorübergehend gesperrt. Ihr folgt dem Rad/Wanderweg und wechselt bei nächster Gelegenheit auf das andere Ufer der Wuhle.

Sobald ihr den Wuhleteich erreicht, fahrt unter der Stahlbrücke Wuhlesteg durch und rechts die Rampe hoch. Am großen Parkplatz haltet euch rechts und kommt zu unserem „Goldkästchen“, wo unsere Tourist-Info sitzt (Tel. 030/700906655). Dort gibt es weitere Informationen zu Marzahn-Hellersdorf, neue Tourenvorschläge und eine Ladestation für E-Bikes. Hier könnt ihr auch die Fahrräder parken.

Dahinter seht ihr schon lustige Gondeln den Kienberg hinaufschweben. Mit der Seilbahn könnt ihr barrierefrei über den Kienberg bis zu den Gärten der Welt gondeln oder steigt an der Bergstation aus und tummelt euch in den Verstecken der “Wilde Welt” auf dem Kienberg.

Dahinter tauchen plötzlich merkwürdige Würfelwolkenkratzer auf. Auf dem Spielplatz „Konrad in Elektropolis“ könnt ihr klettern, rutschen, faul in Hängematten baumeln oder Trampolinspringen.

Seid Ihr müde vom vielen Toben? Dann fahrt einfach weiter über den Wuhlesteg zur großen Sonnenterasse am Wuhleteich. Hier kann man sich ausruhen und warmgeradelte Füße kühlen. Im Umweltbildungszentrum gibt es viele Angebote für Naturforscher und –forscherinnen. Wer entdeckt die Dülmener Pferde? Sie sind die natürlichen Rasenmäher im Wuhletal. Auch andere vom Aussterben bedrohte Rinder oder Schafe (das Rote Höhenvieh, Skudden oder Coburger Füchse), die im Wuhletal oder in den Gärten der Welt grasen, werden als natürliche Landschaftspfleger eingesetzt. Wenn Ihr weiter radelt oder lauft, kommt Ihr zum Kienbergpark. Der zur IGA 2017 fertiggestellte Park ist 60 Hektar groß und frei zugänglich. Hier könnt Ihr weiter auf Entdeckungsreise gehen. Am Fuße des sonnenreichen Südhangs des Kienbergs erstreckt sich die Kienbergpromenade und führt vorbei an Streuobstwiesen, offenen Wiesenbereichen und Natursteinmauern der Kienbergterrassen.

Wusstet ihr, dass der Kienberg ursprünglich ein natürlicher Berg aus der Eiszeit war? Zwischen 1946 und 1984 hat man ihn um fast das Doppelte künstlich aufgeschüttet- mit Kriegsschutt und Erdmassen von Berliner Baustellen. So ist der Kienberg auf gut 100 Meter angewachsen und erinnert heute mit seinen verschiedenen Plateaus an einen Tafelberg.

Habt ihr noch Kraft für den Gipfel? Dann radelt bis zum eingezäunten Gärten-der-Welt-Gelände und danach nach rechts.
Vorsicht, auf dem Kienberg wird es abenteuerlich! Drei gigantische Insekten lauern auf dem Spielplatz „Konrad und die drei Riesenameisen“ und wollen von euch bezwungen werden. Im Verborgenen liegt die Wilde Welt. Mit allen Sinnen könnt ihr hier den Wald erforschen, Höhlen bauen und sogar von Obstbäumen naschen. Mit etwas Glück kann man Rehe oder andere Wildtiere beobachten. Eure Eltern machen es sich inzwischen auf der Wiese bequem, lauschen den Vogelstimmen oder picknicken.

Auf dem Gipfel seid ihr mitten in den Wolken! Von der Aussichtsplattform Wolkenhain schaut man weit über die Marzahner Hochhäuser bis zum Fernsehturm und nach Brandenburg. Zur Stärkung gibt es ein Stück hausgemachten Kuchen oder ein Süppchen im Gipfelcafé „Wolke Sieben“. Auch die Seilbahn macht auf dem Kienberg halt. Wenn ihr Lust habt, schwebt zurück in Richtung U5 oder zum Haupteingang der Gärten der Welt. Nervenkitzel verspricht die Naturbobbahn: Ihr saust mit bis zu 40km/h den Kienberg herunter (und bequem wieder herauf)! Für die Seilbahn und die Sommerrodelbahn gibt es übrigens Kombi-Tickets.

Streckenlänge: 7km (einfache Fahrt)