Fahrrad am Apfelbaum lehnend, Apfelbaumallee

Tipp: #Abseitsradeln

In Zeiten von Corona empfehlen wir touristische Hotspots wie Buckow zu meiden und individuelle Routen zu radeln. Neben dem Oderbruchbahn-Radweg gibt es zahlreiche andere Radwege, die sich zu individuellen Touren jeder Streckenlänge zusammenstellen oder spontan radeln lassen.

Oderbruchbahn-Radweg

Ausflug ins Berliner Umland

Start der Tour ist der Bahnhof Mahlsdorf. Von hier geht es mit der Regionalbahn RB 26 in Richtung Küstrin bis nach Müncheberg.

Der Oderbruchbahn-Radweg führt auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Fürstenwalde und Wriezen durch die hügelige Landschaft der Märkischen Schweiz und die Weiten des Oderbruchs.

Die einstige Lebensader der Region transportierte die Erzeugnisse der Region nach Berlin.

Die Stadt Müncheberg liegt am Rande des Naturparks Märkische Schweiz. Hier wartet eine malerische Landschaft mit idyllischen Dörfern und Bauerngärten.

Der Radweg ist gut ausgeschildert und führt 133 km über ausgebaute, asphaltierte Radwege, kurze Abschnitte über Waldwege und verkehrsarme Straßen.

Bei dem Örtchen Tempelberg ist Brandenburgs älteste Apfelbaumallee zu finden und im Spätsommer lohnt sich ein Abstecher für Mundräuber und Liebhaber alter Apfelsorten wie Schafsnase oder Hasenköppe allemal. In den letzten 200 Jahren wurden hier rund 80 verschiedene Obstbaumsorten gepflanzt, die nun knorrig und etwas windschief dem Wetter trotzen.

Hinter Seelow öffnet sich die Landschaft und der Blick kann weit über die dünnbesiedelte Niederung des Oderbruchs schweifen. Die verstreut liegenden Loose, so werden hier die Bauerngehöfte mitten in der landwirtschaftlichen Nutzfläche genannt, vermitteln ein Gefühl der Einsamkeit.

In Kienitz trifft der Oderbruchbahn-Radweg auf die Oder.

Für Freunde der Papierkarte gibt es in unserer Tourist-Info Flyer vom Seenland Oder Spree.

Streckenlänge: variabel
Start: S-Bhf. Mahlsdorf RB 26 nach Küstrin
Ziel: Bhf. Müncheberg – Start der Radtour

Campingplätze: z.B. “Großer Klobichsee”, Campingplatz Waldsieversdorf,
oder in Odernähe “Oderbruch-Camp Zechin” und “Zum Hafen” in Kienitz

Bilder: K. Nemak